Dieses Buch untersucht die Selbstdarstellung von Bischöfen und Klerikern als Träger spiritueller und asketischer Autorität in den lateinischen metrischen Inschriften Italiens (4.–5. Jh. n. Chr.). Vier zentrale Aspekte dieser Autorität werden analysiert: erstens das Thema von Heil und Auferstehung; zweitens die Darstellung der Bischöfe als heilige Lehrer; drittens das Vorhandensein petrinischer Rhetorik; und schließlich das Thema der Taufe. Abschließend kommt das Buch zu dem Ergebnis, dass die metrische Epigraphik ein fundamentales Kommunikationsmedium der kirchlichen Eliten im Italien des 4. und 5. Jahrhunderts darstellte, das dazu diente, entweder die Legitimität des Bischofs zu stärken oder sein Charisma durch die Feier seiner Heiligkeit zu erhöhen.
Zitationsvorschlag
Maiello, Eleonora: Poetry in the Name of God: (Self-)Representation of Clerical Spiritual Authorityin the Carmina Latina Epigraphica of Italy (4th–5th Centuries CE), Heidelberg: Propylaeum, 2026 (Mainzer Althistorische Studien (MAS), Band 15). https://doi.org/10.11588/propylaeum.1754Lizenz
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Identifier
ISBN 978-3-96929-501-4 (PDF)ISBN 978-3-96929-502-1 (Hardcover)Veröffentlicht
06.05.2026
InhaltsverzeichnisSeiten3 Soul searching teachers – bishops as spiritual guides in the Carmina Latina Epigraphica of fourth- and fifth-century Italy83-1434 Super hanc petram (Matt 16:18–19): the legacy of Peter and the Petrine discourse in the Carmina Latina Epigraphica dedicated by the ecclesiastical élite of fourth and fifth century Italy145-2075 Poetical representations of the ritual of baptism in the metrical inscriptions dedicated by bishops in late antique Italy (4th–5th century CE)209-257

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