Die interdisziplinäre Studie unter internationaler Beteiligung befaßt sich mit der Hypokaustenheizung (und Kühlsystemen) in Wohnhäusern, Villen und Residenzen, hauptsächlich in Rom und Latium. Den Hauptteil bildet, neben generellen Überlegungen, einem geographischen Überblick, der Diskussion der Schriftquellen und einem Befundkatalog, die Analyse von drei Baukomplexen: der sog. Tempio di Minerva Medica und die Residenz des Maxentius in Rom sowie der Winterpalast in der Villa Adriana bei Tivoli. Mehrere Appendices ergänzen einzelne Aspekte des Themas. Die wichtigsten Ergebnisse sind: Die weite Verbreitung des Phänomens im gesamten Römischen Reich, auch in Rom und Latium mit ihrem milden Klima; die Beschränkung der Hypokaustenheizung auf die Oberschicht der römischen Gesellschaft.
Zitationsvorschlag
Manderscheid, Hubertus: »Diaetae hypocaustae«: Klimatisierung von römischer Oberschichtarchitektur unter besonderer Berücksichtigung der urbs und der Region Latium, übersetzt von Angelika Lehar, Heidelberg: Propylaeum, 2026. https://doi.org/10.11588/propylaeum.1733Veröffentlicht
25.03.2026
InhaltsverzeichnisSeitenIII. Die beheizbaren Räumlichkeiten im >Residenztrakt< der Villa di Massenzio an der Via Appia im suburbium von Rom55-88Appendix 1: Die geophysikalischen Prospektionen im Bereich der Aula M und der Säle N und O in der Villa des Maxentius235-246Appendix 2: Die dreimensionale Vermessung von Teilen der Villa des Maxentius an der Via Appia in Rom247-254Appendix 3: Programm der Vorträge und Liste der Referentinnen und Referenten des Workshops am 28. und 29. September 2017 in Rom, Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts Via Valadier255-256
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