Showing posts with label Ovid. Show all posts
Showing posts with label Ovid. Show all posts

Monday, April 8, 2019

Biblioteca Digital Ovidiana

Biblioteca Digital Ovidiana

The Ovidian Digital Library (Biblioteca Digital Ovidiana, BDO) is a website devoted to the illustrated work of the Roman poet Publius Ovidius Naso, that displays the results of the a research project focused on the collection, study and digitalization of all the data and illustrations of all the copies of the editions of Ovid printed between the 15th and 19th centuries, currently preserved in public and private libraries in Spain.
This digital library’s goal is to collocate both the bibliographic information and the iconographic study of the book illustrations in one place. As a nationwide project, the BDO aims to become a powerful instrument for scholarship on the illustrations of Ovid’s works and of mythological iconography, and at the same time, act as a strong medium for recovering, appraisement and disseminating Spain’s bibliographic heritage.
The information contained in the BDO comes firstly from a thorough study of the illustrated editions of the works of Ovid, and secondly from the exhaustive examination of specific copies (specimens) preserved in Spanish libraries. Finally and most importantly, the BDO’s information comes from the study of the books’ illustrations and their iconography.
So, the BDO project could be regarded as a research project on patrimony, bibliography, Classical tradition, and the reception of literary works. The BDO provides a way to achieve bibliographical expertise and a deeper knowledge about the illustrated works of Ovid and their diffusion around Europe during the 15th to the 19th centuries.

Tuesday, September 6, 2016

ICONOS: Cattedra di Iconografia e Iconologia, Dipartimento di Storia dell'arte e spettacolo, Facoltà di Lettere e Filosofia, Sapienza Università di Roma

ICONOS: Cattedra di Iconografia e Iconologia, Dipartimento di Storia dell'arte e spettacolo, Facoltà di Lettere e Filosofia, Sapienza Università di Roma



Metamorfosi di Ovidio Sapienza Università di Roma



Viaggio interattivo nelle Metamorfosi di Ovidio

Immagini e testi per una catalogazione informatica come sistema di ricerca
ICONOS nasce da una esigenza di catalogazione iconografica dei soggetti profani - ed in particolare mitologici - nell'ambito degli studi storico-artistici. Riconoscere un determinato soggetto mitologico di un'opera figurativa presuppone una conoscenza non soltanto artistico-visiva, ma anche letteraria. I repertori esistenti forniscono però indicazioni soltanto parziali sulle origini, gli sviluppi e la diffusione di un tema mitografico e raramente collegano tra loro la tradizione iconografica e quella testuale.

ICONOS è stato progettato per giungere alla costituzione di un nuovo repertorio mitologico relativo sia alle immagini - per l'arco temporale che va dall'antichità al XVIII secolo - che ai testi: classici, medioevali e rinascimentali. Tale repertorio non si limita però ad avere fini di catalogazione, ma costituisce piuttosto - ed in questo deve cogliersi il suo maggiore punto di forza - una base cognitiva volta a facilitare e stimolare la ricerca in diversi ambiti disciplinari: dall'archeologia alla filologia, dalla letteratura alla storia dell'arte.


Saturday, June 25, 2016

Historische Aussprache des Lateinischen und Altgriechischen

Historische Aussprache des Lateinischen und Altgriechischen
Die rhetorische und literarische Hinterlassenschaft der griechisch-römischen Welt läßt sich ohne ein Verständnis ihrer oralen und auditiven Realisierung nicht kulturhistorisch adäquat würdigen. Rhetorische wie literarische Produktionen waren die gesamte Antike hindurch in erster Linie für eine orale (Re-)Aktualisierung bestimmt, von Stegreifvortrag, eingeübtem Vortrag und Rezitation bis hin zum Vorlesen und zur lauten Eigenlektüre. Auf der Mündlichkeit von Kommunikation fußt nicht nur die gesamte Rhetorik von der Klassik bis in die Kaiserzeit, nicht nur griechisches und römisches Drama, nicht nur der kaiserzeitliche Bildungsbetrieb, sondern selbst eine so genuin schriftliche Gattung wie die Epigrammatik und etwa noch – last but not least – die Platonische Erkenntnistheorie und Dialektik. Diese Tatsache im Zugriff auf antike Texte zu vernachlässigen heißt, fundamentale Prinzipien antiker Kommunikation ebenso zu ignorieren wie ein besseres und tieferes Verständnis antiker Ästhetik.

Es genügt nach Meinung der Verfasser des vorliegenden Themenportals ‘Historische Aussprache des Lateinischen und Altgriechischen’ allerdings nicht, ein solches Verständnis auf die Theorie zu beschränken. Wenn die Wissenschaft auch den Auftrag hat, ihre Ergebnisse einer Öffentlichkeit zu vermitteln – und das gilt gerade für geisteswissenschaftliche Fächer, die Gegenstand schulischen Lernens sind –, bedarf es eines Bemühens darum, Lernenden und Interessierten eine zumindest im Ansatz authentische Erfahrung im Kontakt mit den alten Sprachen und damit der antiken Kultur zu ermöglichen. Im öffentlihen Vortrag, im schulischen und universitären Unterricht und beim eigenen Lernen sollte lautes Aussprechen und Hören – wie in den modernen Fremdsprachen – die Regel sein. Dabei geht es natürlich nicht um die Erzeugung kommunikativer Kompetenz. Vielmehr soll zum einen auf diese Weise Erlernen und Behalten verbessert und gestärkt werden. Zum anderen gilt es dem Eindruck entgegenzuwirken, Latein und Griechisch seien tote Sprache: Höhere Authentizität des Lernstoffes ist anzustreben, zugleich soll die ästhetische Erfahrung der alten Sprachen nicht zu kurz kommen.
Wenn man sich zu diesen Zielen versteht, führt kein Weg am Erlernen einer historischen oder zumindest historisierenden Aussprache vorbei. Authentizität ist nicht gegeben, wenn lateinische Texte der Antike so ausgesprochen werden, als seien sie im 19. Jahrhundert entstanden. Ein authentischer ästhetischer Eindruck wird verfehlt, wenn beim Lesen von antiker Dichtung der Wortakzent zu Gunsten eines Iktus ignoriert wird, wenn Laute ganz anders artikuliert werden, als man es in der Entstehungszeit der Texte tat.

Das Themenportal verfolgt vor diesem Hintergrund insbesondere zwei Anliegen:

     Es liefert Informationen zum aktuellen Stand der Erforschung der oralen und auditiven Dimension der alten Sprachen, sowohl in linguistischer als auch in kulturhistorischer Hinsicht, vor allem durch Bibliographien und Links auf entsprechende Webseiten und Datenbanken
     Es stellt didaktische Materialien bereit, die das Erlernen, Üben und unterrichtliche Praktizieren einer historisierenden Aussprache an Schule und Universität ermöglichen

In beiden Bereichen ist die inhaltliche Füllung des Themenportals als vorläufig zu erachten; für Anregungen und weitere Hinweise und Materialien sind die Verfasser dankbar.

Prof. Dr. Peter von Möllendorff 
(Lehrstuhl für Klassische Philologie / Griechische Philologie, Universität Gießen)