In diversen Quellen der hellenistischen Zeit begegnen mächtige und bemerkenswerte Frauen. Dies veranlasste manche ForscherInnen dazu, für den Hellenismus ein recht emanzipiertes Frauenbild zu entwerfen. Über diese Annahmen der Emanzipation lässt sich diskutieren, doch liegt der Fokus dieser Arbeit vielmehr darauf, wie es fernab der Eliten aussah, also fernab von denjenigen, die vornehmlich in solchen bemerkenswerten Quellen auftauchen. Einen interessanten Zugang, um dies zu untersuchen, stellt die hellenistische Dichtung dar, da weibliche Figuren in den erhaltenen Werken viel Platz einnehmen. Diese Arbeit konzentriert sich auf zwei Autoren des 3. Jh. v. Chr.: Herodas und Theokrit.
Zitationsvorschlag
Kopp-Zimmermann, Laura: Frauenbilder – Männerbilder: Genderkonstruktionen in hellenistischer Zeit, Heidelberg: Propylaeum, 2026 (Mainzer Althistorische Studien (MAS), Band 14). https://doi.org/10.11588/propylaeum.1684Lizenz
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Identifier
ISBN 978-3-96929-471-0 (PDF)ISBN 978-3-96929-472-7 (Hardcover)Veröffentlicht
10.06.2026
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