Friday, July 31, 2020

Open Access Journal: Archaeology & History in Lebanon: AHL

[First posted in AWOL 19 August 2016, updated 31 July 2020]

Archaeology & History in Lebanon: AHL
ISSN: 1475-5564
http://www.ahlebanon.com/images/AHLlarge.png
The Lebanese British Friends of the National Museum is a private philanthropic association established in London as a trust in 1993. It was created with the aim of raising funds and providing technical support for the Beirut National Museum at a time when the museum needed it most. LBFNM’s philanthropic efforts began with the rehabilitation of the museum’s Conservation Laboratory, purchase from the British Museum. Among other activities, LBFNM helped organize the first post-civil war exhibition held at the National Museum, Uprooted Heritage; and coordinated the exhibition Beirut: Uncovering the past, which opened at the British Museum in March 1996 and lasted six months before travelling to the Institut du Monde Arabe in Paris.

Since 1995, LBFNM has been publishing the journal Archaeology and History in Lebanon (formerly National Museum News), which covers a variety of current topics on Lebanon’s cultural history and archaeological past. Other publication projects include the museum’s most recent catalogue Stones and Creed (1999) and A Decade of Archaeology and History in the Lebanon (2004).
Volumes 1-35 are open access 
 

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New Open Access Monograph Series: Ars Didactica: Marburger Beiträge zu Studium und Didaktik der Alten Sprachen

Ars Didactica: Marburger Beiträge zu Studium und Didaktik der Alten Sprachen 
ISSN: 2699-5751 (Online) 
Die von Boris Dunsch, Magnus Frisch, Hans-Joachim Glücklich, Rainer Nickel und Felix M. Prokoph 2015 begründete Reihe "Ars Didactica – Marburger Beiträge zu Studium und Didaktik der Alten Sprachen" ist ein Forum für Publikationen zur Didaktik des altsprachlichen Unterrichts sowie für Lehr- und Arbeitsbücher zum Studium der Klassischen Philologie. In der Reihe erscheinen sowohl fachdidaktische Monographien und Sammelbände zum Schulunterricht der Fächer Latein und Griechisch als auch „Hilfsbücher“ für deren Studium an der Universität.

Im Bereich der Fachdidaktik werden in erster Linie unterrichtspraktische Arbeiten und Sammelbände mit Beiträgen von Lehrern, Fachwissenschaftlern und Fachdidaktikern veröffentlicht. Daneben werden auch ausgezeichnete fachdidaktische Staatsexamensarbeiten und Sammlungen herausragender, thematisch affiner Seminararbeiten einem breiteren Fachpublikum und vor allem den Fachkollegen an den Schulen zugänglich gemacht.

Die ersten fünf Bände der "Ars Didactica" sind bis 2018 beim Kartoffeldruck-Verlag erschienen. Ab Band 6 erscheint die Reihe mit dem Untertitel „Alte Sprachen lehren und lernen“.

Rainer Nickel

Kofferpacken mit Ovid
Anregungen zur Herstellung von Annäherungstexten

Ars Didactica – Marburger Beiträge zu Studium und Didaktik der Alten Sprachen, Band 5
Das „Kofferpacken“ ist ein beliebtes Gesellschaftsspiel: Ein Spieler sagt einen einfachen Satz, der nächste wiederholt den Satz und fügt zugleich eine kleine Erweiterung hinzu, der dritte wiederholt den ursprünglichen Satz mit der ersten Erweiterung und erweitert seinerseits das bisher vorliegende Sprachgebilde usw. In diesem Sinne lässt sich auch der Zugang zu einem lateinischen Text gewinnen. Dieser wird in seine syntaktisch‑semantischen Teile (Sätze, Kola) zerlegt und Schritt für Schritt wieder „konstruiert“.
Die graphische Steuerung der einzelnen Schritte erfolgt dadurch, dass bestimmte Teile eines Textabschnitts zunächst ausgeblendet bleiben. Mit jedem Schritt nimmt die Menge der ausgeblendeten Wörter ab, bis im letzten Schritt eine Sequenz von mehreren Versen vollständig sichtbar ist.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass man mit überschaubaren Wortverbindungen und kürzeren Sätzen beginnt, die Schritt für Schritt an Umfang zunehmen und sich somit dem Original nach und nach annähern.

Rainer Nickel

Übersetzen und Übersetzung
Anregungen zur Reflexion der Übersetzungspraxis im altsprachlichen Unterricht

Ars Didactica – Marburger Beiträge zu Studium und Didaktik der Alten Sprachen, Band 3
Dieser Band befasst sich mit einem wichtigen Aspekt der Ars didactica: Er diskutiert zwar keine neuen „Übersetzungsmethoden", will aber dazu anregen, das Übersetzen als eine unverzichtbare Kulturtechnik zu lehren und zu lernen. Er will dazu ermuntern, das Übersetzen nicht auf die informationstheoretischen bzw. nachrichtentechnischen Vorgänge des Rekodierens und Dekodierens zu reduzieren, sondern als eine anspruchsvolle und bisweilen auch kreative Leistung ernst zu nehmen, seine ästhetische Dimension nicht aus den Augen zu verlieren und den Respekt vor dem Original erkennen zu lassen

Mirjam Daum

Wortschatz und Lehrbuch
Ein Kriterienkatalog für die Wortschatzkonzeption in Lateinlehrwerken

Ars Didactica – Marburger Beiträge zu Studium und Didaktik der Alten Sprachen, Band 2
Als Basis für eine erfolgreiche Übersetzung lateinischer Texte ins Deutsche spielt die Wortschatzarbeit im Lateinunterricht eine überaus wichtige Rolle. Ein großer Teil dieser Wortschatzarbeit findet unter Rückgriff auf Lehrwerke statt, die jedoch nicht immer eine ausreichende Aufbereitung bieten. Folglich muss die Lehrperson selbst beurteilen, in welchen Bereichen sie durch eigene Didaktisierungen im Unterricht mögliche Defizite auffangen kann. Der vorliegende, sich auf die Lempsychologie stützende Kriterienkatalog soll dabei eine Orientierung bieten.

Vicus Aurelianus: Das römische Öhringen

Vicus Aurelianus: Das römische Öhringen
Andreas Thiel und Sarah Roth
 Vicus Aurelianus
 Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg
 
Öhringen um 200 n.Chr.: Mehrere hundert Soldaten in zwei Kastellen überwachen den nahen Limes. Um die Militärlager leben ihre Familien, Händler und Handwerker. Die Siedlung – mit dem Namen vicus Aurelianus – ist ein wichtiger Posten des Römischen Reiches an der Grenze zu den Germanen. Schon im 18. Jh. erkannte die Altertumsforschung die Bedeutung des Platzes. Christian Ernst Hanßelmann, einer der Pioniere der Provinzialrömischen Archäologie, leitete hier erste Ausgrabungen. Er deckte Mauerzüge auf und barg Münzen, Keramik, Inschriften und weitere Funde. Die Römer sind bis heute in Öhringen präsent. Das UNESCO-Welterbe Limes, das Weygang-Museum, die Limes Blicke und die Landesgartenschau 2016: Auf vielfältige Weise werden wir an den vicus Aurelianus erinnert.

Inhaltsverzeichnis
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Titelei
Inhalt
Claus Wolf
Vorwort des Herausgebers
Thilo Michler
Grußwort
Der Limes in Südwestdeutschland
Vor den Römern und nach den Römern
Die Kinderschuhe der Limesforschung
Hanßelmann und der „Beweiß“
„… Spuren schlimmster Zerstörung …“
Die Ausgrabungen in Öhringen
Der Limes in und um Öhringen
Exkurs: Eine Untersuchung am sogenannten Limesübergang im Ohrntal (Klaus Kortüm)
Das römische Öhringen
Bürg und Rendel
Zwei Limeskastelle in Öhringen
Martin Kemkes
Der Brunnen hat es in sich!
Ein Nymphaeum im Bürgkastell
Hanßelmanns Bad
Religion am Limes
Kultstätten und Götter
Was man heute sieht
Literatur / Bildnachweis
Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise
Thiel, Andreas und Roth, Sarah: Vicus Aurelianus: Das römische Öhringen, Heidelberg: Propylaeum, 2020 (Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg, Band 74). https://doi.org/10.11588/propylaeum.729
Lizenz
Freier Zugang – alle Rechte vorbehalten
Freier Zugang – alle Rechte vorbehalten
Identifikatoren
ISBN 978-3-948465-88-9 (PDF)
Veröffentlicht am 30.07.2020.
Die Printausgabe erschien 2016 bei der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern, ISBN 978-3-942227-24-7.

New Open Access Journal: Humanités numériques

Humanités numériques
Humanités numériques
Créée en 2020, Humanités numériques est une revue semestrielle numérique diffusée en libre accès. Elle publie des travaux francophones qui explorent les transformations numériques des savoirs. La revue est éditée par l’association Humanistica, qui soutient le développement des humanités numériques.

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Open Access Journal: L’Annuaire du Collège de France

[First posted in AWOL 4 August 2010, updated 31 July 2020]

L’Annuaire du Collège de France
ISSN électronique: 2109-9227
http://annuaire-cdf.revues.org/images/sitedeco.png
L’Annuaire du Collège de France (Cours et travaux du Collège de France) se fait chaque année le reflet de l’activité scientifique du Collège. Il contient notamment les résumés détaillés des cours et séminaires des professeurs, rédigés par leurs soins. Les professeurs honoraires y présentent leurs activités. On y trouve également les comptes rendus des travaux des laboratoires, instituts et équipes de recherche accueillies au Collège ; les résumés des conférences données par des chercheurs étrangers invités ; une brève histoire du Collège de France comprenant la succession des chaires depuis le début du XIXe siècle.

La collection est publiée depuis 1901. En juillet 2010, l’édition imprimée se double de l'édition électronique. Huit numéros de l'Annuaire sont actuellement disponibles. Tous les volumes de la collection ont été numérisés et seront progressivement mis en ligne.

Tous les numéros


Thursday, July 30, 2020

Open Access Journal: Egyptian journal of archaeological & restoration studies (EJARS)

 [First posted in AWOL 2 November 2011. Updated 30 Jul 2020]

Egyptian journal of archaeological & restoration studies (EJARS)
National ISSN: 18178/2010
International ISSN: 2090-4932
Online ISSN: 2090-4940
The Egyptian Journal of Archaeological and Restoration Studies (EJARS) is an International Journal issued by Center of Archaeological and Conservation Studies and Research (ACSRC) - Sohag University. 

The international journal EJARS Encourage international discussion on several fields such as archaeological problems, Conservation science, coupling between archaeology, archaeometry and management of Conservation projects.

It focuses on the Arabian, African and Mediterranean regions and presents an international forum of research, innovations, discoveries, applications and meetings concerning the modern approaches to the study of human past. Also, the journal focuses on a specific new methodology in archaeological and restoration fields
Archive

Open Access Journal;: The Ancient Egyptian Heritage and Archaeology Fund Newsletter

 [First posted in AWOL 6 June 1019, updated 30 July 2020]

The Ancient Egyptian Heritage and Archaeology Fund Newsletter

The Ancient Egyptian Heritage and Archaeology Fund is a private, nonprofit organization with a mission is to support research and conservation on Egyptian history and culture. In particular, it seeks to record and publish sites and monuments at risk from agricultural and urban expansion, looting and vandalism and climate change.
This year, as a pilot for a series on the oral history of American Egyptology, we have been able to record a video oral history interview with David O’Connor, who is one of the country’s leading archaeologists and gave a wonderful overview of his more than sixty years of working in Egypt.
We have also received permission to work at Deir el-Ballas, as the forward capital for the Theban kings during the Hyksos expulsion, Deir el-Ballas is of great archaeological and historical importance, but the site is at extreme risk from both looting and from the uncontrolled expansion of the neighboring modern town. Our fieldwork will dovetail with a grant we received from the Shelby White and Leon Levy Program for Archaeological Publications to prepare the results of the original expedition conducted at the site in 1900-1901 by George Andrew Reisner working for the Phoebe A. Hearst Expedition of the University of California.
The new expedition’s work and the publication grant provides an opportunity to revisit and transmit the earlier work which has never seen the light of day. Despite its long neglect, Deir el-Ballas is a particularly important resource for information on the development of urbanism and the state in ancient Egypt at one of the most pivotal points in its history
From January 10th to the 25th 2017 we will conduct a survey to assess the condition of the site, and devise possible ways to protect and conserve it. In addition, we will continue our work with the Metropolitan Museum of Art at the Palace of Amenhotep III at Malqata, restoring the royal palace and surveying the site.
In addition, the Fund has underwritten the photographs and Illustrations for the forthcoming book by Peter Lacovara and Yvonne Markowitz on “Nubian Gold: Ancient Jewelry from Sudan and Egypt” to be published by the American University in Cairo Press.
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New Open Access Monograph Series: Archaeology and Economy in the Ancient World – Proceedings of the 19th International Congress of Classical Archaeology, Cologne/Bonn 2018

Archaeology and Economy in the Ancient World – Proceedings of the 19th International Congress of Classical Archaeology, Cologne/Bonn 2018 
 
Die vorliegenden Bände bilden die Abschlusspublikation des 19. Internationalen Kongresses für Klassische Archäologie, der vom 22. bis 26. Mai 2018 unter der Ägide der ‘Associazione Internazionale di Archaeologica Classica (AIAC)’ in Köln und Bonn abgehalten wurde. Unter dem Titel ‘Archaeology and Economy in the Ancient World’ beschäftigten sich mehr als 900 Einzelvorträge, gegliedert in 11 Sektionen und 128 Panels mit unterschiedlichsten Fragen zur antiken Wirtschaftsgeschichte.

Tatsächlich durchdringen wirtschaftliche Aspekte alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens in alten Gesellschaften, sei es in der Stadtentwicklung, der Religion, der Kunst, dem Wohnen oder dem Tod. Die Erforschung der antiken Wirtschaft spielt seit langem eine wichtige Rolle in der Alten Geschichte. In den letzten Jahrzehnten ist aber auch in der Archäologie zunehmend das Bewusstsein gewachsen, dass die materielle Kultur alter Gesellschaften ausgezeichnete Möglichkeiten bietet, die Struktur, Leistung und Dynamik alter Wirtschaftssysteme und Wirtschaftsprozesse zu untersuchen. Hauptziel dieses Kongresses war es daher, die Ökonomie als ein zentrales Element der klassischen Gesellschaften zu verstehen und ihre Wechselwirkung mit ökologischen, politischen, sozialen, religiösen und kulturellen Hintergründen zu analysieren. Das Thema des Kongresses richtete sich an alle Disziplinen, die sich mit der griechisch-römischen Zivilisation und ihren Nachbarkulturen von der ägäischen Bronzezeit bis zum Ende der Spätantike befassen. 

In der vorliegenden Reihe werden schrittweise 52 dieser Panels als eigenständige Themenbände vorgelegt. Am Ende des Publikationsprozesses soll zudem eine gebündelte Fassung aller Beiträge verfügbar gemacht werden.

Michael Heinzelmann , Cathalin Recko (Hrsg.)

Quantifying Ancient Building Economy
Panel 3.24

Archaeology and Economy in the Ancient World – Proceedings of the 19th International Congress of Classical Archaeology, Cologne/Bonn 2018, Band 23
Die Forschung zu antiker Baugeschichte und Architektur hat sich in den letzten Jahren auf wirtschaftliche Aspekte der unterschiedlichen Bau- und Arbeitsprozesse fokussiert. In diesem Zuge können nicht nur einzelne Arbeitsschritte und Abläufe untersucht werden, sondern auch die Organisation einer Baustelle. Dafür werden Versuche unternommen, sowohl das Baumaterial als auch die benötigte Arbeitszeit zum Bau eines Gebäudes zu quantifizieren, um die Größenordnung sowie die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen zu erfassen.
Ziel dieses Bandes ist es, verschiedene Ansätze zur Untersuchung dieser Bauökonomie zusammenzubringen. Mit Hilfe der Methodik der Quantifizierung sowie detaillierter Studien zur Architektur werden die Bauwerke der hier gesammelten Fallstudien in Bezug auf ihre baulichen Charakteristika und die damit verbundenen wirtschaftlichen Implikationen beleuchtet. Zu diesen Bauwerken gehören Stadtmauern, Holzbauten, Thermen und Tempel. Der zeitliche Horizont der Beiträge erstreckt sich vom Messene des 4. Jh. v. Chr. bis hin zur Kaiserzeit und wird vervollständigt durch praxisorientierte Einblicke in Ingenieurshandbücher aus dem 19. Jh.

Verena Gassner (Hrsg.)

Regional exchange of ceramics – case studies and methodology
Panel 5.7

Archaeology and Economy in the Ancient World – Proceedings of the 19th International Congress of Classical Archaeology, Cologne/Bonn 2018, Band 30
Gefäße und andere Objekte aus Keramik stellen eine wichtige Quelle für die Rekonstruktion von Tausch und Handel in antiken Gesellschaften dar, da sie in großen Mengen verfügbar sind und ihre Herkunft oft mit archäologischen und archäometrischen Methoden bestimmt werden kann. Studien zum Handel mit Keramik konzentrieren sich jedoch zumeist auf den Fernhandel, da die Unterschiede von Waren und Formtypen zwischen Produkten aus weit auseinanderliegenden Gebieten leichter erkannt werden können. Das hat gemeinsam mit dem psychologischen Faktor, dass Gegenstände des Fernhandels oft größere Aufmerksamkeit finden, dazu geführt, dass Objekte des Fernhandels in der archäologischen Forschung eine überdimensionale Aufmerksamkeit gefunden haben, während der regionale Austausch von Gütern zwischen benachbarten Städten bisher wenig erforscht wurde, obwohl er wichtige Einblicke in die Beziehungen zwischen diesen Städten ermöglichen würde.
Einer der Gründe dafür liegt sicherlich in der Schwierigkeit, dass Keramikprodukte aus benachbarten Regionen häufig nur schwer unterschieden werden können, da sie oft dasselbe Formenrepertoire sowie Dekorationsstile aufweisen.
Dieses Panel stellt Fallstudien aus unterschiedlichen Perioden und Regionen des Mittelmeerraums vor, die sich mit der Problematik der Rekonstruktion von Netzwerken des regionalen Austausches beschäftigen, aber auch ihre Bedeutung für die Wirtschaft der antiken Städte zeigen.

Eugenia Equini Schneider (Hrsg.)

Men, Goods and Ideas Travelling over the Sea. Cilicia at the Crossroad of Eastern Mediterranean Trade Network
Panel 5.16

Archaeology and Economy in the Ancient World – Proceedings of the 19th International Congress of Classical Archaeology, Cologne/Bonn 2018, Band 35
Aufgrund seiner besonderen geographischen Lage an der Kreuzung der wichtigsten See- und Landhandelsrouten, an einem Übergangs- und Verbindungspunkt zwischen Syrien, Zypern und Ägypten, spielte Kilikien eine bedeutende Rolle im Kontext des kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Austauschs im Mittelmeerraum. Insbesondere während seiner Romanisierung waren die Handelsbeziehungen zu den verschiedenen Gebieten des Reiches, insbesondere zum östlichen Mittelmeerraum, von grundlegender Bedeutung, die bis in frühbyzantinische Zeit substantiell und dauerhaft unterhalten wurden. Gegenstand dieses Panels war eine Übersicht zum Forschungsstand über diese Region, mit einem Schwerpunkt auf interdisziplinären Studien zu Produktionsaustausch, Handel und Verkehr im Mittelmeerraum. Die Unterwasserforschung, archäologische und geophysikalische Untersuchungen von Hafenbecken, Untersuchungen zu Produktionsanlagen und Analysen der materiellen Kultur und der numismatischen Zeugnisse haben zu einem umfangreichen Panorama der Veränderungen und Transformationsprozesse geführt, die die Region und ihre städtischen Zentren im Laufe der Jahrhunderte als Ergebnis großer sozialer und wirtschaftlicher Prozesse betroffen haben. Die daraus resultierende Fülle von Informationen über die Rolle der Region als Produktionszentrum und Umschlagplatz hat komparative Beispiele für andere Forschungsarbeiten in Kilikien und der südöstlichen Türkei erbracht.

Enrico Giorgi , Giuseppe Lepore , Anna Gamberini (Hrsg.)

Boundaries Archaeology: Economy, Sacred Places, Cultural Influences in the Ionian and Adriatic Areas
Panel 7.3

Archaeology and Economy in the Ancient World – Proceedings of the 19th International Congress of Classical Archaeology, Cologne/Bonn 2018, Band 39
Die Gebiete des adriatisch-ionischen Raums waren sowohl aus politischer als auch aus kultureller Sicht voneinander abgegrenzt, sodass sie einen hervorragenden Raum für das Studium antiken wirtschaftlichen und kulturellen Austauschs darstellen. Dieses Aufeinandertreffen von Kulturen führte zu wechselseitigen Einflüssen und zu kultureller Osmose auf verschiedenen Ebenen und zu verschiedenen Zeiten. Unterschiedliche historische und geographische Rahmenbedingungen führten hierbei oftmals zu ähnlichen Ergebnissen.
Jüngste archäologische Forschungen lassen dabei vermuten, dass Heiligtümer und heilige Orte geeignete Kontexte sind, in denen diese Phänomene analysiert werden können, da sie in ihrer Rolle als Begegnungsorte und Stätten kultureller Unterweisung besonders von wirtschaftlichen und politischen Interessen geprägt wurden.
Die in diesem Buch gesammelten Beiträge behandeln diese Themen aus verschiedenen Blickwinkeln, einschließlich Studien zur Geschichtsschreibung, zur materiellen Kultur und zur Numismatik. Die Fallstudien des adriatischen Raumes konzentrieren sich auf die Westküste und insbesondere auf den Bereich des Ager Gallicus und Picenum, wobei hier ein besonderer Schwerpunkt auf jenen Zeiten liegt, welche der Etablierung der römischen Herrschaft in diesem Gebiet vorausgehen und diese mit einschließen (3. / 2. Jh. v. Chr.). Die Fallstudien des südadriatischen und ionischen Raumes konzentrieren sich hingegen auf Apulien und das Gebiet von Illyrien und Epirus von archaischer Zeit bis zum Beginn der Römerzeit (4. – 1. Jh. v. Chr.).

Achim Lichtenberger , Oren Tal , Zeev Weiss (Hrsg.)

Judaea/Palaestina and Arabia: Cities and Hinterlands in Roman and Byzantine Times
Panel 8.6

Archaeology and Economy in the Ancient World – Proceedings of the 19th International Congress of Classical Archaeology, Cologne/Bonn 2018, Band 44
Seit mehreren Jahrzehnten steht die Survey-Archäologie und die Untersuchung von Stadt-Hinterland-Beziehungen im Fokus der mediterranen Archäologie. In der südlichen Levante wurden diese Ansätze bisher jedoch nur selten verfolgt. So wurden nur wenige Städte dieser Region durch systematische intensive oder extensive Surveys untersucht. Dieser Band ist der städtischen Infrastruktur gewidmet und konzentriert sich auf die Untersuchung der Beziehungen zwischen Städten und ihrem Hinterland. Hierbei fokussiert er sich auf Haupt- und Nebenverwaltungszentren in Judäa / Palästina und Arabien unter römischer und byzantinischer Herrschaft (1. bis 7. Jh. n. Chr.). Während die Erforschung der historischen Geographie der südlichen Levante eine lange Tradition hat, haben sich heutzutage die Forschungsfragen gewandelt und die Erforschung von Mikroregionen und ihres Hinterlandes steht nun in vielen Fällen im Mittelpunkt der Projekte. Solche Studien können nur systematisch durchgeführt werden, wobei multidisziplinäre Ansätze und hochauflösende Analysen verwendet werden, um alle Arten von Zonen städtischer Siedlungen und Verbindungen innerhalb des Standorts und seiner Peripherie und seines Hinterlandes zu untersuchen. Die Beiträge dieses Bandes bieten einen ersten Versuch, die städtischen Siedlungen in der südlichen Levante aus einer vergleichenden Perspektive zu betrachten.

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Quantifying Ancient Building Economy

Quantifying Ancient Building Economy
Michael Heinzelmann , Cathalin Recko (Hrsg.)
 Quantifying Ancient Building Economy

 Panel 3.24  

Archaeology and Economy in the Ancient World – Proceedings of the 19th International Congress of Classical Archaeology, Cologne/Bonn 2018

Die Forschung zu antiker Baugeschichte und Architektur hat sich in den letzten Jahren auf wirtschaftliche Aspekte der unterschiedlichen Bau- und Arbeitsprozesse fokussiert. In diesem Zuge können nicht nur einzelne Arbeitsschritte und Abläufe untersucht werden, sondern auch die Organisation einer Baustelle. Dafür werden Versuche unternommen, sowohl das Baumaterial als auch die benötigte Arbeitszeit zum Bau eines Gebäudes zu quantifizieren, um die Größenordnung sowie die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen zu erfassen.

Ziel dieses Bandes ist es, verschiedene Ansätze zur Untersuchung dieser Bauökonomie zusammenzubringen. Mit Hilfe der Methodik der Quantifizierung sowie detaillierter Studien zur Architektur werden die Bauwerke der hier gesammelten Fallstudien in Bezug auf ihre baulichen Charakteristika und die damit verbundenen wirtschaftlichen Implikationen beleuchtet. Zu diesen Bauwerken gehören Stadtmauern, Holzbauten, Thermen und Tempel. Der zeitliche Horizont der Beiträge erstreckt sich vom Messene des 4. Jh. v. Chr. bis hin zur Kaiserzeit und wird vervollständigt durch praxisorientierte Einblicke in Ingenieurshandbücher aus dem 19. Jh.


Michael Heinzelmann, Lehrstuhl für Klassische Archäologie am Archäologischen Institut der Universität zu Köln; zuvor Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Archäologischen Institut Rom; Direktor des Deutschen Evangelischen Instituts für Altertumswissenschaften im Heiligen Land in Jerusalem und Professor für Archäologie des Mittelmeerraums an der Universität Bern.
Cathalin Recko, Postdoc am Archäologischen Institut der Universität zu Köln. Kürzlich abgeschlossenes Promotionsprojekt zur Quantifizierung von Arbeitszeit für den Bau der öffentlichen Gebäude am Forum von Pompeji.

Inhaltsverzeichnis
PDF
Titelei
Contents
Martin Bentz, Michael Heinzelmann
Preface
Simon Barker, Ben Russell
Historical Sources, Labour Figures and Ancient Stone Working Costs
Monika Trümper
Logistics of Building Processes: The Stabian Baths in Pompeii
Cathalin Recko
The Construction of Pompeii’s Sacred Buildings and their Role within the Local Building Industry
Jean-Claude Bessac, Silke Müth
Economic Challenges of Building a Geländemauer in the Middle of the 4th century BC: Quantifying the City Wall of Messene
Seth Bernard
The Energetics of Polygonal Masonry: Building Cosa’s Walls
Steffen Oraschewski
Ancient Working Processes and Efforts Considering Large-Scale Constructions Made of Timber in Rome
Ana Portillo-Gómez, Manuel D. Ruiz-Bueno
Considerations about the Cost of the Polychrome Decoration and the Constructive Materials of the Temple of Divus Augustus at Colonia Patricia
Empfohlene Zitierweise
Heinzelmann, Michael und Recko, Cathalin (Hrsg.): Quantifying Ancient Building Economy: Panel 3.24, Heidelberg: Propylaeum, 2020 (Archaeology and Economy in the Ancient World – Proceedings of the 19th International Congress of Classical Archaeology, Cologne/Bonn 2018, Band 23). https://doi.org/10.11588/propylaeum.634
Lizenz
Dieses Werk ist unter der
Creative Commons-Lizenz 4.0
(CC BY-SA 4.0)
veröffentlicht.
Creative Commons Lizenz BY-SA 4.0
Identifikatoren
ISBN 978-3-948465-26-1 (PDF)
ISBN 978-3-948465-27-8 (Softcover)
Veröffentlicht am 30.07.2020.

Open Access Monograph Series: Forschungen in Ephesos

[First posted in AWOL  21 February 2020, updated 30 July 2020]

Forschungen in Ephesos
And see also:
Forschungen in Ephesos
Band 1: Forschungen in Ephesos, 1906
Band 2, Text: Krinzinger, Friedrich [Editor]; Ruggendorfer, Peter [Editor]: Das Theater von Ephesos, Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 2017
Band 2,1: Tafelband: Das Theater von Ephesos, Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 2017
Band 3: Forschungen in Ephesos, 1923
Band 4,1: Die Marienkirche in Ephesos, Wien, 1932
Band 4,2: Praschniker, Camillo: Das Cömeterium der Sieben Schläfer, 1937
Band 6,1: Heinz, Reinhard; Kaymak, Gamze; Weber, Johannes; Bayer, Karol: Das Mausoleum von Belevi: Bauforschung, Wien: Verlag der österreichischen Akademie der Wissenschaften, 2017
Band 6,2: Ruggendorfer, Peter; Forstenpointner, Gerhard: Das Mausoleum von Belevi: archäologische Untersuchungen zu Chronologie, Ausstattung und Stiftung, Wien: Verlag der österreichischen Akademie der Wissenschaften, 2016
Band 8,1: Text: Strocka, Volker Michael [Editor]: Die Wandmalerei der Hanghäuser in Ephesos, Wien: Verl. d. Österr. Akad. d. Wiss., 1977
Band 8,1: Abbildungen: Strocka, Volker Michael [Editor]: Die Wandmalerei der Hanghäuser in Ephesos, Wien: Verl. d. Österr. Akad. d. Wiss., 1977
Band 8,3: [Hauptband]: Lang-Auinger, Claudia: Hanghaus 1 in Ephesos: der Baubefund, Wien: Verl. d. Österreich. Akad. d. Wiss., 1996
Band 8,3: Planmappe: Lang-Auinger, Claudia: Hanghaus 1 in Ephesos: der Baubefund, Wien: Verl. d. Österreich. Akad. d. Wiss., 1996
Band 8,9: Textband 1: Hanghaus 2 in Ephesos, Wien: Verl. der Österr. Akad. der Wiss., 2014
Band 8,9: Textband 2: Hanghaus 2 in Ephesos, Wien: Verl. der Österr. Akad. der Wiss., 2014
Band 9,1,1: Knibbe, Dieter: Der Staatsmarkt: die Inschriften des Prytaneions; die Kureteninschriften und sonstige religiöse Texte, Wien: Österr. Akad. d. Wiss., 1981
Band 9,2,3: Mitsopoulos-Leon, Veronika [Editor]: Die Basilika am Staatsmarkt in Ephesos: Funde klassischer bis römischer Zeit, Wien: Verl. d. Österreich. Akad. d. Wiss., 2007
Band 9,3: Meriç, Recep: Späthellenistisch-römische Keramik und Kleinfunde aus einem Schachtbrunnen am Staatsmarkt in Ephesos, Wien: Verl. der Österr. Akad. der Wiss., 2002
Band 9,4: Steskal, Martin: Das Prytaneion in Ephesos, Wien, 2010
Band 9,5,[Text]: Bier, Lionel [Oth.]: The Bouleuterion at Ephesos, Wien: Verl. der Österr. Akad. der Wiss., 2011
Band 9,5,[Pläne]: Bier, Lionel [Oth.]: The Bouleuterion at Ephesos, Wien: Verl. der Österr. Akad. der Wiss., 2011
Band 11,1: Thür, Hilke: Das Hadrianstor in Ephesos, Wien, 1989
Band 12,5: Pülz, Andrea M.: Goldfunde aus dem Artemision von Ephesos, Wien: Verl. der Österr. Akad. der Wiss., 2009
Band 12,6: Zabrana, Lilli; Aurenhammer, Maria; Dorner, Julia; Forstenpointner, Gerhard: Das Odeion im Artemision von Ephesos, Wien: Verlag der österreichischen Akademie der Wissenschaften, 2018

And see AWOL's Alphabetical List of Open Access Monograph Series in Ancient Studies