Friday, January 2, 2026

Ostrom-Byzanz zwischen Resilienz und Vulnerabilität: Bedeutung, Gebrauch und Transformation staatlicher Herrschafts- und Verwaltungsstrukturen unter Kaiser Herakleios (610–641)

Nikolas Hächler 
book: Ostrom-Byzanz zwischen Resilienz und Vulnerabilität 

Die Herrschaft des Herakleios (610–641) zeichnet sich durch eine Reihe von Krisen und unerwarteten Triumphen für den oströmisch-byzantinischen Staat aus. Die Untersuchung fragt (1) nach der Gewichtung von Krisen und Katastrophen durch die Zeitgenossen, (2) nach den Maßnahmen zur Generierung wirtschaftlicher, militärischer, ideologischer und personeller Resilienzressourcen zur Überwindung staatlicher Vulnerabilitäten sowie (3) nach den kurz-, mittel- und langfristigen Folgen dieser Handlungen für den oströmisch-byzantinischen Staat. Es zeigt sich, dass es dem Regenten unter Ausnutzung noch funktionierender Herrschafts- und Verwaltungsstrukturen gelang, den Angriffen der Perser zu trotzen. Die anschließende Siegeseuphorie ob des wundersam anmutenden Sieges, die in der kaiserlichen Selbstinszenierung zusätzlich überhöht wurde, trug dann aber wesentlich dazu bei, dass der plötzliche Aufstieg der Muslime nicht rechtzeitig registriert wurde. Kurzfristig erfolgreiche Resilienzmaßnahmen führten damit mittel- und langfristig zu neuen Vulnerabilitäten für das Reich. 

eBook ISBN: 9783112212257
Keywords for this book
Roman Empire; Late Antiquity; Herakleios
Audience(s) for this book
Professionals and Practitioners, Researchers
Creative Commons
BY-NC-ND 4.0

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