Monday, May 13, 2019

Open Access Monograph Series: Universitätsmuseum Heidelberg – Kataloge

Universitätsmuseum Heidelberg – Kataloge
Das Universitätsmuseum ist das "Schaufenster der Universität": Neben Einblicken in aktuelle Forschungen an der Ruperto Carola - von Affen bis Zellteilung - bieten die Ausstellungen auch Ergebnisse von Lehrveranstaltungen und Beiträge bürgerschaftlicher Gruppen zu universitären Themen. Vielfach dokumentieren Begleitbände diese Studioausstellungen; sie erscheinen in der Reihe "Universitätsmuseum Heidelberg. Kataloge". Ursprünglich als "Ausstellung zum Mitnehmen" für das Ausstellungspublikum konzipiert, sind die Kataloge dank der Online-Publikation nun weiten Kreisen zugänglich. Konzentriert und übersichtlich bieten sie Fachleuten, die nach selten publizierten Objekten und Archivalien suchen, ebenso spannende Lektüre wie Laien, die sich einen schnellen Überblick über ein ungewöhnliches Thema verschaffen möchten.





Reinhard Stupperich (Hrsg.)

Licht! 
Lampen von der Antike bis zur Neuzeit. Begleitheft zur Ausstellung

Universitätsmuseum Heidelberg – Kataloge, Band 4
Eine ungewöhnlich große Zahl von römischen Lampen ist in einem der größten bisher in Süddeutschland ergrabenen römischen Friedhöfe in Heidelberg zutage getreten und wird gerade von Andreas Hensen publiziert. Wie er feststellte, hat den Ausdruck „Lychnologie“ für die Lampenforschung vor fast zwei Jahrhunderten der Heidelberger Professor für Klassische Philologie und Archäologe Friedrich Creuzer geprägt. So ist es durchaus passend, dass die Internationale Lychnologie-Gesellschaft (ILA) ihren dritten internationalen Kongress im September 2009 in Heidelberg, der Geburtsstadt der Lychnologie, veranstaltet. Aus diesem Anlass haben wir in interdisziplinärer Zusammenarbeit von klassischer, provinzialrömischer und mittelalterlicher Archäologie in einem Seminar im Wintersemester 2008/09 diese kleine Ausstellung vorbereitet.





Andrea Jördens et al.

Ägyptische Magie im Wandel der Zeiten 
Eine Ausstellung des Instituts für Papyrologie in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ägyptologie der Universität Heidelberg

Universitätsmuseum Heidelberg – Kataloge, Band 5
Das Institut für Papyrologie der Universität Heidelberg kann sich rühmen, in seiner Sammlung eines der bedeutendsten Corpora magischer Papyri weltweit zu besitzen. Die kleine, aber feine Gruppe von Pergamenten in koptischer Sprache, die wohl um die Jahrtausendwende entstanden und häufig mit Zeichnungen ausgestattet sind, wurde zusammen mit der in einem Papiercodex erhaltenen Kyprianlegende bereits 1934 in dem von Adolf Grohmann und Friedrich Bilabel herausgegebenen Band “Griechische, koptische und arabische Texte zur Religion und religiösen Literatur in Ägyptens Spätzeit” vorgelegt. Darin wurde auch der “soeben geglückte Erwerb” zweier einzigartiger Zauberbücher vermeldet, von denen das eine seit 1945 jedoch als verschollen galt. Einer der renommiertesten Forscher auf diesem Gebiet, P. Angelicus Kropp, konnte den Text aufgrund einer früheren Abschrift immerhin noch im Jahr 1966 publizieren, doch schien P. Heid. Kopt. inv. 686 (zuvor P. Heid. inv. 1686) für immer verloren.





Sally Apeikis, Lea Bauer, Christoph Beringer, Boch Cathrin

Himjar 
Das vergessene Reich in Südarabien

Universitätsmuseum Heidelberg – Kataloge, Band 7
Vor gut drei Jahrzehnten präsentierte eine kleine Ausstellung des Römisch-Germanischen Zentralmuseums in Mainz die Ergebnisse mehrjähriger Restaurierungsarbeit an den Überresten von zwei – wie sich dabei herausstellte – fast zweieinhalb Meter hohen Königsfiguren, die im klassischen Kontrapost wie Heroenstatuen dargestellt waren, signiert von einem griechischen Künstler Phokas. Schlagartig stellte sich damit ein bis dahin den meisten Archäologen und Historikern noch völlig unbekanntes altsüdarabisches Königreich im heutigen Jemen vor – und versank danach wieder weitgehend in Vergessenheit.




Charlotte Lagemann, Tina Schöbel, Christian Vater (Hrsg.)

Leben Dinge Texte 
Begleitheft zur Ausstellung des Sonderforschungsbereichs 933 „Materiale Textkulturen“

Universitätsmuseum Heidelberg – Kataloge, Band 10
Die Ausstellung „LEBEN DINGE TEXTE“ stellt Dinge vor, auf denen etwas geschrieben steht. Die Exponate stammen aus Gesellschaften vor der Erfindung des Buchdrucks: Keilschrifttafeln aus Mesopotamien, antike Graffiti, magische Papyrus-Amulette, gestempelte Dachziegeln, eine Hundeleine mit Edelstein-Inschrift - an solchen 'schrifttragenden Artefakten' kann untersucht werden, wie sich Beschreibstoffe auf die Bedeutung der Texte auswirken und umgekehrt. Außerdem zeigt sich, wie Schrift nicht nur gelesen wird, sondern vielfältig mit Handlungen verbunden und in Rituale eingebettet war.
Der Sonderforschungsbereich 933 „Materiale Textkulturen“ zeigt in dieser Ausstellung Zwischenergebnisse seiner Arbeit. Der SFB 933 wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert und vereint über 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg.






Lajos Berkes, Laura Willer (Hrsg.)

Christen und Muslime am Nil 
Zusammenleben im früharabischen Ägypten. Begleitheft zur Ausstellung im Universitätsmuseum Heidelberg vom 28. April bis 16. Juli 2017

Universitätsmuseum Heidelberg – Kataloge, Band 13
Mit der arabischen Eroberung Ägyptens änderte sich zunächst wenig für die einheimische Bevölkerung.
Die Ausstellung "Christen und Muslime am Nil" (28. April - 16. Juli 2017) im Universitätsmuseum Heidelberg zeigte anhand griechischer, koptischer und arabischer Papyri und archäologischer Objekte Veränderungen und Kontinuitäten innerhalb der früharabischen Zeit Ägyptens im Vergleich zur ausgehenden byzantinischen Epoche. Untersucht wurden unter anderem Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei Glaube und Jenseitsvorstellungen, das Alltagsleben mit seinen Aspekten Ernährung und Kleidung sowie Veränderungen in den Verwaltungsstrukturen.


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