Heidelberger Gesamtverzeichnis der griechischen Papyrusurkunden Ägyptens einschließlich der Ostraka usw., der lateinischen Texte, sowie der entsprechenden Urkunden aus benachbarten Regionen
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Für die Datenbanken existieren drei verschiedene Ansichten (layouts), nämlich "Tabelle", "Formular" und "Suche". Nach dem Aufruf der Datenbank "Hauptregister" werden einem die augenblicklich ca 50.500 Datensätze in der vorgegebenen Reihenfolge präsentiert, und zwar zunächst in der tabellarischen Ansicht, welche außer der laufenden Nummer der Datensätze die Felder "PublikationL", "Datierung2", "Ort" und "Originaltitel" enthält. Die erste Seite gibt nur die ersten 25 Datensätze wieder, aber durch Clicken auf das Wort "Weiter" läßt man sich die nächsten 25 anzeigen, usw.
Durch einen Mausclick auf die laufende Nummer (oder auf das Wort "Formular" in der Titelleiste) gelangt man zur Formular-Ansicht des betreffenden Datensatzes, die zusätzlich Einblick in die Felder "Material", "Abbildung", "Andere Publikation", "Bemerkungen" und "Inhalt" gewährt...
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die 14. korrigierte und erweiterte Fassung der WoerterListen (einschliesslich des Kontraerindex) zur Benutzung oder zum Download zur Verfuegung. Neu sind seit der letzten Fassung u.a. die Register folgender Publikationen hinzugekommen:Digitalisierung der Heidelberger Papyrus-Sammlung (Projektbeschreibung)
CPR XXX
O.Strasb. II
P.Eirene III
P.Gen. IV
P.Jena II
P.Köln XII
P.Narm. 2006
P.Oxy. LXXV
P.Schøyen II
Im Rahmen ihres Programms "Retrospektive Digitalisierung von Bibliotheksbeständen" förderte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) vom 1. April 1999 bis zum 30. November 2002 ein Projekt zur Digitalisierung der Heidelberger Papyrussamlung. Dieses Projekt war mit einer Wissenschaftler- und einer Technikerstelle (3/4 Stelle) ausgestattet. Ziel des Projektes war die digitale Erfassung des Gesamtbestandes der Heidelberger Papyrussammlung, also nicht nur der griechischen Papyri, die mit etwa 5000 Stück den Hauptbestandteil der Sammlung ausmachen, sondern auch der ca 3200 arabischen, 1370 koptischen und 815 demotischen Papyri, sowie darüberhinaus kleinerer Partien hieratischer, mittelpersischer, hebräischer, lateinischer, aramäischer und syrischer Papyri und schließlich der 760 griechischen Ostraka.
Dokumentarische Rückseiten literarischer Papyri
Während dokumentarische Papyri häufig auf den Tag genau datierbar sind und selbst dann, wenn sie keinen konkreten Hinweis auf ihr Entstehungsdatum enthalten, dieses aufgrund des Schriftcharakters recht zuverlässig erschlossen werden kann, ist die Datierung literarischer Papyri erheblich problematischer, weil man bei ihnen ausschließlich auf paläographische Kriterien angewiesen ist. Sie sind hinwiederum in der Regel in Schriftstilen geschrieben worden, die über lange Zeit hinweg kanonische Geltung hatten, so daß um mehrere hundert Jahre divergierende Datierungsvorschläge ausgewiesener Paläographen keine Seltenheit sind. Nun gibt es eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Papyri, die auf der Vorderseite einen literarischen Text und auf der Rückseite einen dokumentarischen enthalten, oder umgekehrt. Dadurch ergeben sich für die literarischen Seiten recht zuverlässige termini ante bzw. post quem ihrer Entstehung. Ziel des Projekts ist es, einen Katalog derartiger Papyri in der Form einer elektronischen Datenbank zu erarbeiten, die über das Internet für Suchabfragen bereitgestellt werden soll. Eine Auswahl besonders wichtiger Beispiele soll daneben in traditioneller Weise in einem Band mit einem Abbildungsteil und begleitenden theoretischen Darlegungen veröffentlicht werden. Beide Publikationen werden weiteren paläographischen Forschungen als wertvolle Arbeitsinstrumente dienen können.
Erweiterung des HGV um bibliographische Nachweise vorhandener Übersetzungen und Übersetzung der in BGU I - IV enthaltenen griechischen Texte
Ziel des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts ist es, im Rahmen des Heidelberger Gesamtverzeichnis der griechischen Papyrusurkunden Ägyptens (HGV) interessierten Nutzern Übersetzungen von griechischen Papyrusurkunden aus dem antiken Ägypten möglichst in elektronischer Form, zumindest aber über bibliographische Verwiese zugänglich zu machen. Primäre Zielgruppe sind hierbei Wissenschaftler und Studierende der Klassischen Altertumswissenschaften, deren Kenntnisse des Altgriechischen (bzw. der in den Papyri verwendeten Fachsprache) nicht ausreichen, um eigenständig und mit vertretbarem Aufwand einen Papyrustext im Original lesen zu können. Aber auch interessierten Laien, die über die mittlerweile recht breit vorliegenden Sammlungen repräsentativer Texte mit Übersetzungen einen Einstieg in diese Textgattung gefunden haben, soll so die Vertiefung ihrer Kenntnisse ermöglicht werden.

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