Mit der renaissancezeitlichen Wiederentdeckung der antiken Kulturen setzte auch die Rückgewinnung und Pflege geborgener Artefakte ein. Restaurierung und Konservierung zielten fortan verstärkt auf eine dauerhafte Bewahrung archäologischer Objekte als Kunstwerke und Zeugnisse der Menschheitsgeschichte ab. Demnach blickt das heutige Verständnis davon, wie diese Schätze zu erhalten sind, auf eine über 500-jährige Geschichte, die maßgeblich vom Zusammenfügen der Fragmente, der Rekonstruktion von fehlenden Bereichen und der sich daraus ableitenden Gestalt der Ergänzung geprägt wurde. Das internationale Symposium kulturGUTerhalten an der Skulpturensammlung und dem Museum für Byzantinische Kunst auf der Berliner Museumsinsel legte im Mai 2024 den Fokus auf wesentliche Facetten dieser Entwicklung.
Zitationsvorschlag
Ehler, Elisabeth und Peltz, Uwe (Hrsg.): kulturGUTerhalten: Rekonstruktion – Ergänzung – Retusche. Geschichte(n) der Restaurierung archäologischer Schätze, Heidelberg: Propylaeum, 2026. https://doi.org/10.11588/propylaeum.1676Lizenz
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Identifier
ISBN 978-3-96929-466-6 (PDF)ISBN 978-3-96929-467-3 (Hardcover)Veröffentlicht
08.07.2026InhaltsverzeichnisSeiten25-3435-4659-6781-9293-102103-110121-130131-142153-162163-171185-194


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